Erfahrungen zur Hüttenbuchung im Jahr 2018

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Miri_87
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Re: Erfahrungen zur Hüttenbuchung im Jahr 2018

Beitrag von Miri_87 » 15. Nov 2018, 10:32

ichbins hat geschrieben: ↑
13. Nov 2018, 17:57
Uuups..wieviel pn's muss ich denn hier noch abschicken? :mrgreen:
Hallo ichbins,

im Team sind leider nach entsprechender Prüfung keine PNs von dir angekommen.

Sodass wir heute deinem, hier im Forum, eindrücklichen und häufigen Löschungswunsch nachgehen werden.

Wir werden deinen Account sowie die dazugehörigen Beiträge umgehend löschen.

Gruß aus dem Alpen-Community Team, Miri
I like freaks, because I am one ;)

Schorsch
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Re: Erfahrungen zur Hüttenbuchung im Jahr 2018

Beitrag von Schorsch » 15. Nov 2018, 19:58

Meine diesjährige Erfahrung mit dem Buchungssystem war negativ, 4 Plätze schon sehr frühzeitig, 4 Monate vorher, reserviert und angezahlt, auf der Hütte erschienen und dort dann mitgeteilt bekommen, daß alles schon überbelegt wäre. Man hatte uns sogleich die Anzahlung bar erstattet und mit recht schroffen Worten zum Abstieg aufgefordert. War halt nur blöd, da dies mitten in der Tour war! :evil:
Am Anfang diesen Jahres ebenfalls schon Probleme gehabt, aber diesmal direkte Anzahlung für mehrere Nächte getätigt: Aufstiegsweg zur Hütte wegen Lawinengefahr gesperrt, überall Schilder aufgestellt sowie extra Absperrband am Waldrand. Der Hüttenwirtin dies mitgeteilt und einen dummen Spruch geerntet, man hätte halt vor 10 Uhr loslaufen sollen! Am nächsten Tag zeitig aufgestiegen, wir hatten nun in einem recht teuren Hotel übernachten müssen, später gab es dann einen endlosen Palaver wegen der Anzahlung, denn es ist nur eine Empfehlung(!) der Alpenvereine, bei höherer Gewalt das Nichterscheinen kostenlos zu stornieren, wurde mir sogar umgehend schriftlich vorglegt (war anscheinend nicht der erste Beschwerdeführer in solcher Sache). Zudem bekamen wir gesagt, ein Bergführer mit Gästen sei ja schließlich auch aufgestiegen. :shock:

janky
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Re: Erfahrungen zur Hüttenbuchung im Jahr 2018

Beitrag von janky » 16. Nov 2018, 06:38

..so was ist natürlich sehr ärgerlich, Ausreisser gibt es überall, leider....schwarze Schafe auch....aber es sind nicht alle Hüttenpächter so....

Überbuchung, Anzahlung hat es immer wieder gegeben. Auch ich habe eine Saison lang eine Anzahlung von meinen Gästen eingefordert. Für mich war der Aufwand zu groß, hatte ich täglich eine Stunde Mehrarbeit im Büro, nur um diese Anzahlungen zu verwalten. (separates Konto, Paypal, Checkliste, da die Einzahlungsbestätigung nur selten im Rucksack einen Platz fand, Rücküberweisungen,....) - Darum finde ich dieses Onlinereservierungssystem ideal, es erspart mir als Pächter einiges an Arbeit, es unterstützt mich in der Reservierungsbuchführung und bei einer allfälligen NO-Show ist die Gebühr schnell eingehoben... .


LG
Janky

Jöko
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Re: Erfahrungen zur Hüttenbuchung im Jahr 2018

Beitrag von Jöko » 16. Nov 2018, 12:23

Wenn das Hüttenjahr 2018 mit so vielen negativen Erfahrungsberichten zu Ende geht - wie soll erst 2019 werden :?
Die DAV-Hüten könnten sich kreative Lösungen überlegen - in der Schweiz gibts im Sommer z.B. an einer Hütte eiine Jurte zum übernachten-
oder die Wanderer übernachteten im Zelt oder biwakierten vor der Hütte.

reiber
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Re: Erfahrungen zur Hüttenbuchung im Jahr 2018

Beitrag von reiber » 16. Nov 2018, 15:46

Ich denke die meisten Hüttengäste waren zufrieden, in Hüttenbewertungen o.ä. melden sich meist nur die unzufrieden Gäste zu Wort.
In der Schweiz geht normalerweise auch nichts ohne Voranmeldung.
Welche Hütte war das wo man zelten darf. Das geht aber vermutlich nur mit Halbpension.

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Lampi
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Re: Erfahrungen zur Hüttenbuchung im Jahr 2018

Beitrag von Lampi » 16. Nov 2018, 18:46

reiber hat geschrieben: ↑
16. Nov 2018, 15:46
Welche Hütte war das wo man zelten darf. Das geht aber vermutlich nur mit Halbpension.
... und nur bei Überfüllung. Da habe ich aber nach vorheriger Anfrage noch nie ein Problem gehabt:

Tannheimer: mehrmals, einmal 4 Tage am Stück (noch unter Petras Ägide)
Gimpelhaus (Zeltplatz ist einigermaßen exponiert, wer im Dunkeln zum Pissen in die falsche Richtung geht, rollt bis ins Tal)
Garschina- Hütte
Brunnstein- Haus, Erfurter Hütte und Stie- Alm (die drei sogar im Winter)
Exklusiv Klettern mit Stuttgarts kleinster Sektion, kein Lärm, kein Anstehen, familiäres Umfeld: https://www.facebook.com/pg/CannstattClimbers/events/

Lamπ[tm] auf Tour

Liebe Grüße von Lamл[tm] - Nur echt mit dem Pi

Disc Laimer

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Re: Erfahrungen zur Hüttenbuchung im Jahr 2018

Beitrag von janky » 17. Nov 2018, 16:28

...Hüttenwirte könnten sich was einfallen lassen - was den bitte? Mehr als ausgebucht kann eine Hütte nicht sein oder? Das spricht für den momentanen Hype! Also früh reservieren und mitunter rechtzeitig stornieren, dann läuft's am Berg! Stellst Du fix eine Jurte auf, brauchst Du zumindest in A eine Bewilligung dafür. Zelten im Gebirge ist in A je nach Bundesland geregelt. In Vorarlberg darfst Du nur mit Zustimmung des Grundstückseigentümers zelten. Bei uns hast du die Alpgenossenschaft zu fragen.... . Es ist alles nicht so einfach wie es sich anhört bzw. liest. Aber in einem Punkt hast du recht: Hütten sollten sich generell voneinander abheben, sei es in der Ausstattung, Speisenangebot, Veranstaltungen..... . Die 4As (anders als alle anderen) stimmen im übertragenen Sinn.

LG vom Tal

Janky

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