Offenbacher Höhenweg mit Grödeln statt Steigeisen?

Fragen, Antworten, Tipps und Infos zu Touren in allen Bergsportbereichen.
Forumsregeln
Hinweis: Die Betreiber der Webseite behalten sich vor, Beiträge, die nicht zur Beschreibung des ausgewählten Forums passen, ersatzlos zu löschen.
Antworten
Benutzeravatar
Nano
Beiträge: 8
Registriert: 29. Mai 2018, 12:23
Interessen: mehrtägige Hüttenwanderungen

Offenbacher Höhenweg mit Grödeln statt Steigeisen?

Beitrag von Nano » 22. Mai 2019, 23:01

Hallo,

ich mache mich jetzt langsam an die Tourenplanung für diesen Sommer. Das Pitztal steht eigentlich schon länger auf meiner ToDo-Liste, deshalb soll das dieses Jahr mal angegangen werden.
U. a. steht dort der Offenbacher Höhenweg auf dem Programm. Der geht ja ein Stück über den Riffelferner. Meistens werden dafür Steigeisen und Pickel empfohlen. Wir haben allerdings keine und möchten uns eigens dafür auch nicht unbedingt welche zulegen. Was aber jeder von uns hat sind Grödel. Deshalb wollte ich mal anfragen, ob diese für den Übergang ausreichend sind, wenn die Bedingungen halbwegs i. O. sind. Mitte August sollten ja zumindestens Spalten kein Problem mehr sein, da sie dann gut zu sehen sind.
Leider ist es ja auch so, dass die Gletscher mehr und mehr verschwinden. Von den in den Wegbeschreibungen erwähnten Gletschern sind dann öfters nur noch kümmerliche Reste übrig. Deshalb kann man sich dann immer öfters auch die Eisausrüstung ersparen. Wie sieht das aktuell beim Riffelferner aus?
Vielen Dank im Voraus fĂĽr eure Antworten.

GruĂź,
Nano

Benutzeravatar
kormoran
Moderator
Beiträge: 72
Registriert: 23. Mai 2018, 22:58
Wohnort: MĂĽnchen
Interessen: *
Berge: Hochtouren, Skitouren, Bergtouren, leichte Klettertouren, Klettersteige

sonst: Reisen, Radfahren, Musik (Klavier)
Kontaktdaten:

Re: Offenbacher Höhenweg mit Grödeln statt Steigeisen?

Beitrag von kormoran » 23. Mai 2019, 08:32

Hi Nano,

das ist jetzt schon 3 Jahre her, dass ich den Weg gegangen bin (August 2015). Ich schätze aber, dass es seitdem nicht schlechter geworden ist.

Also wenn die Verhältnisse gut sind und man gut mit Grödeln umgehen kann, sollte das auch mit Grödeln machbar sein, denke ich. Komplett blank war das zwar damals nicht (trotz Hitzesommer), aber wenig spaltig.

Soweit ich mich erinnern kann, kann man eine Route über das Eis finden, die nie steiler als 30 Grad ist. Ich hatte schon Steigeisen dabei, aber es wäre damals auch gut mit Spikes / Grödeln gegangen. Ich bin zwar damals nicht zum Taschachhaus abgestiegen (sondern zum Gepatschhaus weiter), aber ab dem Wurmtaler Kopf ist ja der Gletscherteil vorbei. Zum Taschachhaus ist es nur wenig kürzer - beides eine lange Tour.

Unten noch ein paar Bilder von damals!

Ciao, Alex

Dscf0135.jpg
von unten
Dscf0140.jpg
am Anfang
Dscf0244.jpg
vom Gipfel
Dscf0252.jpg
im oberen Teil

Benutzeravatar
Lampi
Beiträge: 110
Registriert: 13. Okt 2018, 00:22
Wohnort: Stuttgart
Interessen: Klettern, Wandern, Schneeschuh

Kontakt: bitte WhatsApp / Telegram / SMS: 171 87 47 27 1
oder per Mail rainer@lampatzer.de
Kontaktdaten:

Re: Offenbacher Höhenweg mit Grödeln statt Steigeisen?

Beitrag von Lampi » 23. Mai 2019, 09:08

Sieht voll traurig aus .. in den Augen von jemanden, der das vor 30 Jahren erlebt hat.
Exklusiv Klettern mit Stuttgarts kleinster Sektion, kein Lärm, kein Anstehen, familiäres Umfeld: https://www.facebook.com/pg/CannstattClimbers/events/

Lamπ[tm] auf Tour

Liebe GrĂĽĂźe von LamĐ»[tm] - Nur echt mit dem Pi

Disc Laimer

Benutzeravatar
Nano
Beiträge: 8
Registriert: 29. Mai 2018, 12:23
Interessen: mehrtägige Hüttenwanderungen

Re: Offenbacher Höhenweg mit Grödeln statt Steigeisen?

Beitrag von Nano » 23. Mai 2019, 12:33

Hallo Alex,

danke fĂĽr die Info und die Fotos. Ich denke, das sieht machbar aus. Nicht schlimmer, als andere Gletscherreste, ĂĽber die wir schon drĂĽber sind.

GruĂź,
Nano

Antworten